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Update vom 05. September 2019

12 Sonntags-Gewohnheiten für eine produktive Woche

Meine 12 besten Tipps für deine Gewohnheiten am Sonntag

Hast du schon feste Gewohnheiten für deinen Sonntag? Schließlich ist der Sonntag ein spezieller Tag. Er ist nicht nur das Ende der Woche, sondern auch ein Teil des Beginns einer neuen Woche, wie der Übergang von einem Kapitel zum nächsten.

Als ich noch zur Schule ging, mochte ich den Sonntag überhaupt nicht. Dabei war es nicht der Tag, der mich störte, im Gegenteil, ich musste ja nicht zur Schule gehen. Mir gefiel es nicht, dass nach dem Sonntag der Montag kommt und alles wieder von vorne losging. Seitdem ich mir aber feste Gewohnheiten für den Sonntag zugelegt habe, freue ich mich auf jede neue Woche, die beginnt.

Was ist das Problem mit den Gewohnheiten und dem Sonntag?

Eine Woche ist viel zu schnell vorbei. Meistens realisieren wir erst am Sonntagabend, dass die Woche vergangen ist und schon wieder ein Montag ansteht. Und ohne auch nur einmal auf Pause geschaltet zu haben, starten wir am Montag wieder kopf- und planlos in eine neue Woche.

Wie heißt es so schön in einem Song? „Wieder ein verrückter Montag. Ich wünschte, es wäre wieder Sonntag?“

Warum ist dein Sonntag chaotisch?

Wenn du keine festen Gewohnheiten für den Sonntag hast, hast du auch keine Zeit zum Entspannen und zur Vorbereitung auf die neue Woche. So chaotisch, wie du die Woche beendet hast, beginnst du sie auch.

Das ist okay, wenn dir das Leben so Spaß macht. Möchtest du aber deine persönlichen Ziele erreichen und mehr tun, als nur dein eigenes Chaos sortieren, dann wird es Zeit, dass du dir feste Gewohnheiten für den Sonntag zulegst. Nur so kannst du motiviert und produktiv in eine neue Woche starten.

Ich mag Routinen und feste Rituale, weil ich mich dann einfach wohler fühle. Ich freue mich auf diese Gewohnheiten, die ich speziell am Sonntag zelebriere. Deshalb ist der Sonntag für mich etwas Besonderes, auf den ich mich freue. Und wenn ich einen tollen Sonntag verbracht habe, bin ich am Montag total entspannt.

Deshalb teile ich heute meine Gewohnheiten für einen entspannten Sonntag. Es sind Anregungen für dich, deinen Sonntag zu gestalten.

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12 Gewohnheiten am Sonntag

12 Gewohnheiten für deinen Sonntag

1. Beginne den Tag mit einem besonderen Frühstück.

Während der Woche hast du weniger Zeit zum Frühstücken als am Sonntag. Vielleicht frühstückst du sogar überhaupt nicht zu Hause und kaufst dir stattdessen immer ein Teilchen und einen Kaffee beim Bäcker. Dann wird es Zeit, dass du das Frühstück am Sonntag zu deiner ersten Gewohnheit machst. Nimm dir viel Zeit dafür.

Anstelle der Lebensmittel, die du in der gesamten Woche isst, plane dir besondere Köstlichkeiten ein. Statt Brot und Brötchen beim Bäcker zu kaufen, backe doch selbst welche. Es ist nicht schwer. 

Brötchen

Und wie wäre es mit einem leckeren Espresso oder Cappuccino statt eines schlichten Filterkaffees? Verwöhne dich und auch deine Familie. Genießt dieses Frühstück gemeinsam. So beginnt der Sonntag entspannt.

Mein Brötchen-Rezept:

Zutaten

  • 250 Gr. Weizenmehl
  • 50 Gr. Roggenmehl
  • getrockneter Oregano
  • 1/2 Paket Trockenhefe
  • Salz
  • Prise Zucker
  • ca. 250 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

  1. Sowohl das Weizen- als auch das Roggenmehl siebst du in eine Schüssel. Dazu gibst du ca. 1 TL Salz, 1 Prise Zucker, Oregano (wenn du magst) und die Trockenhefe und vermischst du alles miteinander. 
  2. Anschließend gießt du unter Rühren nach und nach das lauwarme Wasser hinein, solange bis ein fester aber geschmeidiger Teig entsteht. Danach lässt du ihn für ca. 30 Minuten ruhen.
  3. Nach der Ruhezeit knetest du den Teig kurz und drehst ihn zu einer Rolle, sodass du ihn in Stücke schneiden kannst, die etwa 65 Gr. wiegen. Diese kleinen Teigstücke faltest du 2 bis 3 mal und rollst daraus die Brötchen.
  4. Lege die Brötchen auf ein Blech mit Backpapier und lasse sie an einen warmen Ort ca. 15–30 min gehen, bevor du sie bei 250 Grad etwa 10 – 15 Minuten Ober- und Unterhitze im Ofen backst. 

2. Plane deine Woche.

Und während du noch beim letzten Kaffee oder Tee mit deiner Familie oder allein sitzt, kannst du schon deine Woche planen.

Was willst du in der neuen Woche schaffen? Was ist dein Ziel? Schreibe es auf und unterteile es in kleine Zwischenschritte, die du unternehmen willst, um dein Wochenziel zu erreichen. Stelle dir danach deinen Wochenplan zusammen und fülle deinen Kalender.

Dabei kannst du ebenfalls deinen Partner oder Partnerin einbeziehen.

Und wo du gerade dabei bist, deinen Plan für die Woche aufzustellen, kannst du dir auch sofort deinen genauen Tagesplan für den Montag fertig machen, indem du deine Aufgaben mit „time blocking“ einteilst und strukturierst. Denn der Montag ist der Beginn der neuen Woche. Deshalb solltest du es dir jeden Sonntag zur Gewohnheit machen, diesen zu planen.

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3. Stelle einen Essensplan für die Woche auf.

Am Sonntag ist die beste Zeit, um die Mahlzeiten für die neue Woche zu planen. Egal ob du alleine bist oder mit deiner Familie. Es ist kein notwendiges Übel, sondern kann ein gemeinsamer Spaß sein.

Eure Überlegungen könnten sein:

  • Welche Lieblingsgerichte habt ihr?
  • Wer kocht welches Essen gern?
  • Vielleicht bestellt ihr an einem Tag keine Pizza, sondern macht sie selbst?
  • Wann gibt es ein Fleischgericht?
  • Welches Essen eignet sich, um es mitzunehmen, um es auf der Arbeit, im Büro oder in der Schule zu essen?

Alle können dabei mitmachen, ihre Ideen beizutragen. Sobald der Plan steht, könnt ihr auch den Einkauf für die neue Woche planen.

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4. Plane deine Outfits für die neue Woche.

Wir alle kennen das, morgens stehen wir vor dem vollen Kleiderschrank und fragen uns, was wir anziehen. Und schnell sind wieder 10 Minuten verstrichen. Dabei kannst du das vermeiden, wenn du dir schon am Sonntag Gedanken machst, was du an welchem Tag anziehen wirst.

Lege dir diese Kleidungsstücke parat, damit du sie schnell findest. Kontrolliere auch, ob sie alle sauber und gebügelt sind, falls nötig. Mit dieser Gewohnheit, entspannt am Sonntag die Outfits auszusuchen, hast du jeden Morgen einen Stressfaktor weniger. 

Wenn du deinen wöchentlichen Plan kennst, weißt du auch welche Kleidung, an welchem Tag die passende ist.

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5. Räume deinen Kleiderschrank auf.

Wenn du sowieso gerade deine Outfits aus deinem Kleiderschrank aussuchst, ist es ganz leicht diesen und die Garderobe aufzuräumen. So musst du es nicht mitten in der Woche erledigen, wenn du gerade mal wieder ein Kleidungsstück nicht finden kannst.

Ordnung ist ein wichtiger Teil, um stressfrei leben zu können. 2 Minuten aufräumen ersetzen 10 Minuten Suche!

6. Räume auf.

Den Kleiderschrank hast du aufgeräumt, dann kannst du auch noch schnell den Rest aufräumen, z. B. die Klamotten, die im Schlafzimmer überall verteilt liegen, die Wäsche in die Waschmaschine packen, deine Hand- bzw. Arbeitstasche aufräumen.

Ja es ist so simpel, dennoch haben wir oft keine Lust. Doch je öfter du sofort alles aufräumst, umso weniger Zeit benötigst du.

Deshalb plane das Aufräumen auch am Sonntag als Gewohnheit ein. Nur wenn du alles in Ordnung bringst, kannst du dich anschließend und im Rest der Woche stressfrei bewegen.

Hier erfährst du von der echten Expertin, warum Aufräumen wichtig ist:

7. Kontrolliere dein Bankkonto und deinen Budgetplan.

Auch wenn es Sonntag ist, aber am Ende der Woche ist ein wunderbarer Zeitpunkt, um deine Finanzen zu kontrollieren.

  • Wie viel Geld hast du noch auf dem Konto?
  • Wie liegst du in deinem Budgetplan?
  • Welche Ausgaben kommen in der neuen Woche auf dich zu?
  • Sind wichtige Zahlungen von deinem Konto automatisch abgegangen?
  • Gibt es Rückstände?

Nimm dir auch am Sonntag die Zeit für deine Finanzen. Schon in 20 Minuten kannst du dies alles erledigt haben. Außerdem ist es ein guter Zeitpunkt, um das Thema gemeinsam mit deinem Partner oder deiner Partnerin zu besprechen.

Damit du den Überblick behältst, empfehle ich dir unbedingt einen Budgetplan und ein Girokonto, welches du online führst. Schließlich hast du keine Lust am Sonntag extra zur Bank zu fahren, um die neuesten Kontostände zu prüfen oder Kontoauszüge zu holen. So behältst du Woche für Woche den Überblick über deine Finanzen und brauchst keine bösen Überraschungen zu fürchten.

Wenn du dein Bankkonto bereits online verwaltetest, hast du es einfach. Wenn nicht, kann ich es dir nur empfehlen. Mein Favorit, schon seit mehr als 15 Jahren, ist das kostenlose Girokonto der ING Bank.

8. Nimm dir Zeit für dich.

Egal ob du alleine, mit einem Partner oder Partnerin oder Familie lebst, nimm dir Zeit für dich. Es ist die Zeit, die nur für dich geplant sein soll. Denke einmal nicht an die anderen, atme durch, schalte deine Gedanken über alles, was du erledigen musst und willst ab, tanke neue Energie und sorge für dein Wohlbefinden.

Denn du bist wichtig. Nur wenn es dir gut geht, hast du die Power und die Motivation, für deine Familie da zu sein.

Entspanne und verwöhne dich – meine Tipps

9. Schreibe ein Journal.

Vielleicht hast du es noch nicht ausprobiert, aber ein Journal zu schreiben, mit deinen Gedanken und Erlebnissen, befreit deinen Kopf und lässt dich klarer denken.

Indem du all deine Gedanken zu Papier bringst, belasten sie dich nicht mehr und du gewinnst einen objektiveren Blick darauf. Vielleicht erkennst du sogar ein Problem und kannst dir eine Lösung überlegen. Es wird dich selbst motivieren.

Seitdem ich regelmäßig ein Journal schreibe und auch mein Blog wie ein Journal für mich ist, bin ich viel entspannter und selbstbewusster.  Dies ist übrigens eine Gewohnheit nicht nur für den Sonntag, sondern für jeden Tag.

Wenn du nicht weißt, wie du beginnen sollst, dies sind meine Favoriten:

10. Gehe hinaus.

Auch wenn es nur eine Stunde ist, aber ein Spaziergang im Freien bringt dich auf andere Gedanken. Du wirst ruhiger, bewegst deinen Körper und tankst frischen Sauerstoff. Es ist gut für die Haut, die gerade im Winter durch die Heizungsluft strapaziert wird.

Bewegung an der frischen Luft macht glücklich!

11. Spielt ein gemeinsames Spiel.

Diese Gewohnheit mag ich besonders. Ich spiele gern, obwohl ich nicht gern verliere. Aber gemeinsam zu spielen macht Spaß. Nimm es nicht so ernst, ein paar Sticheleien mit Augenzwinkern sind durchaus erlaubt.

Unser Lieblingsspiel ist Backgammon. Es lässt sich gut zu zweit spielen und ist kurzweilig. Manchmal spielen wir darum, wer abwaschen muss.

12. Genieße einen entspannten Abend.

Nachdem du nun alles geplant, organisiert und aufgeräumt hast, kannst du beruhigt deinen Abend genießen. Du bist für die neue Woche und besonders den Montag gut vorbereitet.

Du hast dir eine Zeit für dich genommen und Zeit für deine Familie. Jetzt ist es wichtig, dass du zu Ruhe kommst, um später gut zu schlafen. Jetzt brauchst du nichts mehr erledigen und kannst einen entspannten Abend genießen.

Was du noch über die Gewohnheiten am Sonntag wissen solltest

Deinen Sonntag mit gleichen Gewohnheiten zu gestalten, bedeutet nicht, dass du langweilig bist. Vielmehr werden sie dir helfen, deinen Tag so zu gestalten, dass du am Ende mehr Zeit hast, nicht nur am Sonntag, sondern an allen Tagen der Woche.

Bestimmte gleiche Gewohnheiten helfen dir deinen Tag zu strukturieren und dich nicht mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Außerdem gibt es die Gewohnheiten, die du immer wieder genießen kannst, weil sie Spaß machen und du dich darauf freuen wirst.

Hier übrigens noch ein passender Artikel: Wie erfolgreiche Menschen den Sonntagabend verbringen

Wie verbringst du deinen Sonntag? Mit welchen Gewohnheiten?

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