So einfach kannst du einen Haushaltsplan erstellen

So kannst du einen Haushaltsplan erstellen

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Einen Haushaltsplan erstellen … hast du das schon einmal versucht? Jedes Mal beim Bezahlen einer Rechnung fällt es dir bestimmt wieder ein.

Eigentlich wolltest du in diesem Jahr damit beginnen, deine Finanzen zu organisieren und mehr sparen.

Wie lange hast du durchgehalten?

Vielleicht hast du es ja auch geschafft, im Laufe des Jahres einige Ausgaben zu kürzen und ab und zu etwas zu sparen, worauf du stolz bist. Dennoch gab es bestimmt auch diese Monate, in denen du gerade so deine Ausgaben bezahlen konntest.

Einen Haushaltsplan erstellen ist toll

Sparen klingt ja irgendwie restriktiv und nach Kaufverbot. Deshalb bin ich ein großer Fan eines Budgets. Denn mit einem Haushaltsplan kannst du Geld ausgeben, aber eben limitiert. Und das macht viel mehr Spaß.

Es ist wie eine Challenge, das eigene Budget zu schlagen, besser zu sein und am Ende des Monats mehr übrig zu haben, als geplant.

Ich verspreche dir, dass du mit dem Haushaltsplan viel mehr sparen wirst und deine Finanzen endlich besser unter Kontrolle haben wirst.

Du wirst genau wissen, wohin dein schwer verdientes Geld verschwindet. Und genau dann kannst du erkennen, wo du Ausgaben eliminieren kannst, die dir vielleicht früher ein Loch in dein Portemonnaie gerissen haben.

Da wir vergesslich sind, kannst du mit einem Haushaltsplan deine Ausgaben und Einnahmen regelmäßig anschauen und verfolgen.

Pinne es!

So einfach kannst du einen Haushaltsplan erstellen

Deine finanzielle Situation liegt in deinen Händen und du allein bist dafür verantwortlich. Früher habe ich lediglich ein Haushaltsbuch geführt, mit dem ich einfach nur die Ausgaben und Einnahmen verfolgt habe.

Doch mit einem Haushaltsplan ist es noch viel besser, denn es hilft mir Geld auszugeben, aber eben nur limitiert.

Deshalb möchte ich dir helfen und zeigen, wie du einfach einen Haushaltsplan aufstellen kannst.

Warum hilft dir ein Haushaltsplan?

Obwohl immer wieder darüber geschrieben wird, dass du einen Überblick über deine Finanzen erhältst, wenn du einen Haushaltsplan aufstellst, nutzen nur wenige diese Möglichkeit.

Hier sind einige Gründe, warum es sich aber gerade lohnt, einen Haushaltsplan aufzustellen.

  • Es verringert dein Stresslevel, weil deine monatlichen Finanzen kein Ratespiel mehr sind.
  • Du hast den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben. Falls du höhere Ausgaben als Einnahmen hast, kannst du dieses Verhältnis verbessern und daran arbeiten, dein Einkommen zu vergrößern, z. B. durch einen Nebenjob.
  • Dein Budget hilft dir, den Überblick zu behalten und auf deinem Kurs zu bleiben, Veränderungen zu erkennen, die deine gesamte finanzielle Situation beeinflussen können.
  • Du bist in der Lage, dir ein Konto für Notfälle einzurichten. Hier sparst du für unvorhergesehene Ausgaben, damit du in diesen Situationen keinen Kredit aufnehmen musst oder deine Immobilie belasten musst.
  • Mit dem Einblick in deine finanzielle Situation hast du die Möglichkeit, mit anderen Personen darüber zu sprechen und dir Tipps zu holen, oder sogar auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Einen Haushaltsplan zu erstellen kann dich überfordern.

Wenn du dich noch nie ernsthaft mit deinem Budget auseinandergesetzt hast, kann es am Anfang schwierig für dich sein. Aber es ist ein wichtiger Schritt zu einer Veränderung deiner Lebensqualität.

Es reicht dabei nicht aus, deine Rechnungen aufzulisten und wann sie bezahlt werden müssen. Vielmehr bedeutet es eine genaue Aufstellung deiner Einnahmen in Gegenüberstellung deiner Ausgaben.

Erst dann kannst du erkennen, ob deine Einnahmen deine Ausgaben decken und wie viel Geld dir dann noch zur Verfügung steht.

So ist es dir erstmals möglich:

  • deine Ausgaben zu steuern
  • deine Schulden abzuzahlen
  • Rechnungen pünktlich zu bezahlen
  • Geld auf einem Konto für Notfälle zu sparen.

Einen Haushalt zu planen ist ein fortwährender Prozess über einen langen Zeitraum, der dir helfen soll, dein finanzielles Ziel zu erreichen, dich auf deinem Weg zu unterstützen, um dir neue Möglichkeiten zu zeigen.

Ressourcen:

Du kannst es lernen und wirst dir weitere Erfahrungen aneignen.

Setze dir finanzielle Ziele.

Bevor du dich nun hinsetzt und deine Finanzen aufschreibst, musst du dir Gedanken machen, was dein finanzielles Ziel sein wird. Möchtest du einen Kredit abzahlen, in deine Altersvorsorge investieren? Schreibe all deine Ziele auf und bedenke, dass es ein langer Weg ist.

Ressourcen:

Auch solltest du dabei IMMER an deine finanzielle Zukunft denken. Je eher du in deine Altersvorsorge investierst, umso besser, denn die Zeit ist auf deiner Seite.

Du kannst auch in Erwägung ziehen, dir ein Nebeneinkommen zu schaffen, um noch mehr Geld im Monat zur Verfügung zu haben.

Geld für etwas auszugeben, was dir Freude bereitet, kannst du auch. Aber es macht mehr Spaß, es schuldenfrei zu tun, nachdem du all die wichtigen Ausgaben bezahlt hast.

Und genau deshalb wirst du lernen, wie du einen Haushaltsplan erstellen kannst.

In 6 Schritten deinen Haushaltsplan erstellen

1. Organisiere dich.

Dies ist der erste und wichtigste Schritt überhaupt. Trage die gesamten Papiere und Unterlagen zu deinen Finanzen zusammen, Rechnungen, Einkommensbescheinigungen, Aufstellungen deines Kredits, Kreditkarte, Verträge für Telefon und viel mehr.

Wenn du sie alle zusammengesucht hast, ordne sie auch sofort in Ordner ein, unterteile auch in Einnahmen und Ausgaben.

Ressourcen:

Je mehr du findest, umso besser kannst du mit der Aufstellung beginnen. Solltest du nicht viel über deine Ausgaben finden, musst du am Anfang die ersten Monate genau verfolgen.

2. Was sind deine monatlichen Einnahmen?

Schreibe deine gesamten Einnahmen in einer Liste auf. Wenn du über ein festes Einkommen verfügst, ist es einfach für dich. Dennoch gibt es viele Menschen die nicht genau wissen, wie hoch ihre monatlichen Einnahmen sind.

Diejenigen, die selbstständig, in Teilzeitbeschäftigung oder auf Provision arbeiten, haben es schwieriger, aber auch sie sollten die Aufstellung so genau wie möglich vornehmen.

Zu den Einnahmen gehören neben dem Einkommen auch alles andere wie z. B. Kindergeld und sonstige staatliche Unterstützungen.

3. Was sind deine monatlichen Ausgaben?

Notiere deine monatlichen Ausgaben. Und das ist der schwere Teil, wenn du beginnst, einen Budgetplan aufzustellen..

Es gibt die fixe Kosten, deren Höhe jeden Monat gleich ist, wie Miete, Vorauszahlungen für Strom, Gas und Wasser, Versicherungen, Auto, Kreditzahlungen etc.

Daneben gibt es die variablen Kosten, deren Höhe variiert von Monat zu Monat. Diese teilst du auf in Notwendigkeiten und Bedürfnisse.

Zu den Notwendigkeiten zählen die Ausgaben für Verpflegung, Benzin- und Fahrtkosten und andere Dinge, die du bezahlen musst, weil sie für dein Leben notwendig sind. Alle anderen Ausgaben, die nicht notwendig sind, z. B. für Reisen, Geschenke und Freizeit, sind deine Bedürfnisse.

4. Decken deine Einnahmen deine Ausgaben?

Vielleicht kennst du die Antwort schon, wenn du in manchen Monaten nur das Minimum für deine Kreditschulden bezahlen konntest. Dann hast du zu viel ausgegeben.

Deine nicht notwendigen Ausgaben zu kürzen, ist eine erste Möglichkeit zu sparen. Wenn es aber so aussieht, dass deine Einnahmen ausreichend sind, aber du dennoch kein Geld am Ende des Monats übrig hast, hast du vielleicht Ausgaben vergessen, die du erst im Rückblick auf die letzten Monate findest.

Solltest du am Ende eines Monats extra Geld zur Verfügung haben, denke darüber nach, was du damit machen möchtest?

  • Willst du mehr in deine Altersvorsorge investieren?
  • Möchtest du ein Notfallkonto anlegen, wenn du es bisher noch nicht getan hast?

Je größer die Spanne zwischen Einnahmen und Ausgaben ist, umso mehr Geld hast du zur Verfügung, um Schulden abzubauen und zu investieren.

5. Jetzt kannst du deinen Haushaltsplan erstellen.

Jetzt wird es Zeit deinen Haushaltsplan zu erstellen. Wenn du gerade erst beginnst, hol dir meinen Kostenlosen Budgetplan mit Haushaltsbuch und erstelle in 4 Schritten deinen Haushaltsplan.

  • Trage alle Einnahmen zusammen.
  • Dann beginnst du mit den fixen Kosten, deren Budget du leicht festlegen kannst, da du diese kennst.
  • Anschließend legst du das Budget für die variablen Kosten, wie Verpflegung, Kosten für das Haus, Fahrtkosten usw. fest. Wenn du weißt, wie viel du regelmäßig für diese Kosten ausgibst, kannst du leicht ein Budget erstellen. Ansonsten legst du dir ein Budget fest und lernst, wie du damit zurechtkommst.
  • Erst zum Schluss planst du die nicht notwendigen Ausgaben. Denn diese Ausgaben sind kein Muss, sondern persönliche Wünsche. Hier wirst du die meisten Möglichkeiten haben zu sparen.

Du wirst sehen, wie viele Möglichkeiten es zusätzlich gibt, um bei den variablen und fixen Kosten zu sparen. Wann hast du zuletzt einen neuen Telefon-Vertrag ausgehandelt? Oder mit deinem Vermieter über die nächste Mieterhöhung verhandelt? 

Dies alles nimmt Zeit in Anspruch, aber diese Zeit ist Geld, Geld, welches du sparen kannst, welches dir zusätzlich zur Verfügung stehen kann.

Nur durch den Überblick deiner Finanzen kannst du das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben erkennen, damit du deine Sparrate erhöhst und dir vielleicht noch eine zusätzliche Einnahmequelle schaffst.

Ressourcen:

6. Bleibe dran und halte durch!

Du kannst jetzt einen Haushaltsplan erstellen. Am Anfang kann es dich vielleicht noch überfordern. Wenn du jemanden kennst, der gut mit Zahlen umgehen kann,  kannst  du sie oder ihn um Hilfe bitten.

Aber eins ist ganz wichtig. Halte durch und bleibe dran. Auch wenn es nicht deine Lieblingsbeschäftigung ist, ist es notwendig, dass du von Anfang an jeden Monat dein Budget verfolgst und lernst.

Je stärker dein Einkommen steigt, umso mehr Spaß wird es dir machen.

Wenn du einmal zögerst, denke daran, was du dir von dem ersparten Geld endlich leisten kannst.

Ja, vielleicht ist es eine Reise, ein Ausflug am Wochenende, ein Konzert! Was auch immer dein Ziel ist, vergiss es nicht, wenn es mal schwierig wird. 

Ressourcen:

Nutze deinen Haushaltsplan regelmäßig

Allerdings kann dir der beste Haushaltsplan nicht helfen, wenn du ihn nicht regelmäßig verwendest und deine Budgets festlegst und deine Ausgaben verfolgst.

Deshalb mache es dir zur Gewohnheit täglich deine Ausgaben des Tages einzutragen und zu schauen, wie du in deinem Budget liegst, ob du noch Geld zur Verfügung hast oder an der ein oder anderen Stelle etwas kürzen musst.

Richte dir ein tägliches Rendezvous mit deinem Haushaltplan ein.

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Eine letzte Bemerkung

Du brauchst keine Angst haben, Fehler zu machen. Wichtig ist, dass du überhaupt beginnst. Aus Fehlern wirst du lernen und natürlich wird am Anfang nicht alles richtig sein.

Aber je mehr Fehler du machst, aus denen du lernen kannst, umso weiter bewegst du dich nach vorn. Du wirst erst dann die Kontrolle über deine Finanzen haben, wenn du einen Budgetplan aufstellen kannst.

Beginne an dem Punkt, wo du gerade stehst und sei offen und ehrlich zu dir selbst. Und du wirst sehen, dass deine finanzielle Zukunft ein Erfolg sein wird.

Benutzt du schon einen Haushaltsplan? Warum oder warum nicht? 

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