Wie du ganz einfach deine privaten Finanzen organisieren kannst

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ganz einfach deine privaten Finanzen organisieren kannst

Was bist du wert? Nein, ich möchte hier nicht philosophisch werden. Vielmehr geht es um dein Geld und darum, deine privaten Finanzen zu organisieren.

  • Weißt du, wo du gerade finanziell stehst?
  • Wie hoch ist dein Vermögen?
  • Hast du deine privaten Finanzen gut organisiert hast?
  • Oder bezahlst du die nächste Tankfüllung mit Geld, welches du gerade unter dem Sitz in deinem Auto gefunden hast?

Egal wie, um deine finanziellen Ziele zu erreichen, musst du erst einmal einen Überblick darüber haben, wo du gerade finanziell stehst.

Und das bedeutet, deine privaten Finanzen zu organisieren und einen Plan zu erstellen, um dein Vermögen zu erhöhen.

Die privaten Finanzen organisieren

Es ist Zeit, deine privaten Finanzen zu organisieren.

Wenn du deine privaten Finanzen noch nicht organisiert hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt damit zu beginnen.

Hast du es bereits getan, ist das fantastisch. Dann ist es ein guter Zeitpunkt, alles zu überprüfen.

Deine privaten Finanzen zu organisieren bedeutet,

  1. deine Bankkonten sowie deine Finanz- und Versicherungsunterlagen zu organisieren.
  2. ein System zum Verwalten deines Geldes zu erstellen (auch bekannt als dein Budget).
  3. deine Finanzen zu automatisieren, d. h. automatische Einzahlungen und Rechnungszahlungen.

1. Deine Bankkonten

Idealerweise solltest du die folgenden Konten haben, wobei die Anzahl deine persönliche Entscheidung ist.

  • Girokonto für Rechnungszahlungen
  • Notfallkonto
  • Konto für andere Sparziele
  • Vorsorgekonto
  • Anlagekonto ohne Altersvorsorge

2. Deine Finanzunterlagen

Deine Finanzunterlagen (physisch oder elektronisch) solltest du an einem sicheren Ort wie einem Safe zu Hause aufbewahren oder einem passwortgeschützten / verschlüsselten Ordner auf deinem Computer speichern.

Dies können sein:

  • Sozialversicherungskarten
  • Versicherungspolicen
  • Garantien
  • Investitionsdetails
  • Steuerrückzahlungen
  • Leihunterlagen
  • Testamente
  • (Nicht finanzielle Aufzeichnungen, die du auch organisieren kannst, umfassen Diplome, Pässe usw.)

3. Deine Versicherungsunterlagen

Überprüfe deine Versicherungspolicen, damit du sicherstellst, dass du für deine persönliche Lebenssituation die richtige Absicherung hast.

Deine Versicherung sollte mindestens Folgendes umfassen:

  • Krankenversicherung
  • Private Haftpflichtversicherung
  • Haus-/ Gebäudeversicherung
  • Hausratsversicherung
  • KFZ-Versicherung
  • Lebensversicherung
  • Unfallversicherung

Du fragst dich bestimmt auch, wie lange du deine Finanzunterlagen aufbewahren solltest?

Unterlagen, die dauerhaft / für immer aufbewahrt werden müssen:

  • Ausweis/ Pass
  • Geburtsurkunden / Adoptionspapiere
  • Führerschein
  • Sterbeurkunden
  • Heiratsurkunden
  • Testamente
  • Schul- und Arbeitszeugnisse
  • Aufzeichnungen über zurückgezahlte Hypotheken auf Wohnungen, Grundstücke und andere Immobilien

Unterlagen für Dinge, die aktiv sind:

  • Versicherungsdokumente
  • Verträge
  • Rentenbeiträge
  • Aktien- / Aktienkaufunterlagen
  • Maklerunterlagen
  • Handwerkerunterlagen
  • Grundsteuerunterlagen
  • Laufende Schuldentilgungen
  • Unterlagen über Artikel im Zusammenhang mit aktiven Garantien
  • Unterlagen für Artikel, deren Rückgabedatum nicht überschritten wurde

Unterlagen, die du bis zur Rente aufbewahren solltest:

  • Gehaltsabrechnungen
  • Arbeitsverträge
  • Rentenversicherungsnachweise
  • Belege über Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit
  • Studiennachweise und Einschreibe- oder Exmatrikulationsbescheinigungen

Unterlagen, die du mindestens 4 Jahre aufbewahren solltest:

  • Kontoauszüge
  • Handwerkerunterlagen
  • stornierte Versicherungspolicen
  • Aufzeichnungen über Immobilienverkäufe (z. B. Investitionen und Immobilien)
  • bezahlte Arztrechnungen

Steuerunterlagen:

Für private Steuerunterlagen gibt es keine gesetzliche Vorschrift, wie lange du sie aufbewahren solltest. Ich persönlich empfehle dir, sie wenigstens 5 Jahre aufzubewahren.

Dein Vermögen und deine Verbindlichkeiten

Nachdem du alle Unterlagen sortiert hast, ist es Zeit, die Details deiner privaten Finanzen zu kennenzulernen, deine Vermögensübersicht.

Die Vermögensübersicht ist eine Aufstellung von

Verbindlichkeiten

Dazu gehören Schulden, offenen Rechnungen und Zahlungen, Kredite (für Auto und anderes).

und

Vermögenswerten

Zu diesen zählen Ersparnisse, Guthaben auf allen Konten (Sparkonten, Girokonten), Depotwerte, Immobilien, Rentenfonds etc.

Wenn du deine privaten Finanzen organisieren willst, ist die Aufstellung deiner Vermögensübersicht unbedingt notwendig.

Schreibe deshalb zuerst deine gesamten Verbindlichkeiten auf. Jeder kleinste Kredit und jede offene Rechnung ist wichtig.

Gleiches gilt für dein Vermögen. Notiere alle Bankkonten und Anlagekonten, die ein Guthaben aufweisen, auch das Bargeld in deiner Tasche.

Ressourcen:

Dein Vermögen.

Die Berechnung des Vermögens ist ein heikles Thema.

Es ist sicher eine Hassliebe! Während einige es mögen, gibt es viele andere, die es hassen, sich der Realität zu stellen, wie viel (oder, seien wir ehrlich – wie wenig!) sie wert sind.

Unabhängig von deiner Haltung ist es jedoch sehr wichtig, einen klaren Überblick darüber zu erhalten, wo du derzeit finanziell stehst.

Und nicht nur das, es kann dir auch helfen, einen Angriffsplan zu erstellen, um deine Zahlen zu erhöhen!

Wie berechnest du dein Vermögen?

Um dein Vermögen zu berechnen, ziehst du deine gesamten Verbindlichkeiten von deinem Gesamtvermögen ab (Aktiva – Passiva = Vermögen).

Dies ist dein Vermögen, dass du regelmäßig verfolgen solltest.

Mein Tipp: immer am ersten des Monats. So halte ich es schon seit vielen Jahren, und es gibt mir einen genauen Einblick in die Zahlen.

Wenn du mit einem negativen Nettovermögen beginnst, ist das in Ordnung! Angesichts der Zeit und der ständigen Praxis guter finanzieller Gewohnheiten kannst du „wieder in die schwarzen Zahlen“ kommen.

Es heißt auch nicht, dass du alles falsch gemacht hast. Aber vor allen Dingen bedeutet es nicht, dass du der Fehler bist.

Obwohl es sich schlecht anhört, kannst du ein negatives Vermögen haben, weil du nicht genug verdienst. Oder du hast nicht genug von deinem Einkommen investiert hast, um deine Schulden auszugleichen.

Wenn du beispielsweise gerade erst begonnen hast, dein erstes Geld zu verdienen, reicht dies wahrscheinlich noch nicht aus, um deine Studien- oder Ausbildungsdarlehen auszugleichen.

Aber … es gibt auch zu hohe Ausgaben.

Vielleicht ist dein negatives Vermögen das Ergebnis von zu vielen Paar Schuhen (oder Handtaschen!). Wenn du hohe Konsumschulden hast und nicht viel Vermögen, um diese Schulden auszugleichen, kannst du auch ein negatives Vermögen haben.

Und dann ist es Zeit, die Kontrolle zu übernehmen und einige Änderungen vorzunehmen!

Wie erhöhst du dein Vermögen?

Jedes Mal, wenn du Schulden abzahlst oder Geld auf dein Sparkonto einzahlst, erhöhst du dein Vermögen.

Auch wenn dein Nettovermögen für eine Weile negativ bleiben kann, solange du Schulden tilgst, denke daran, dass du deine Gesamtverschuldung reduzierst. Und dies erhöht dein Nettovermögen.

Tipp: Nicht alle Vermögenswerte sind gleich. Es gibt Vermögenswerte, deren Wert zunimmt (z. B. Aktien), und Vermögenswerte, die im Laufe der Zeit im Allgemeinen an Wert verlieren (z. B. Automobile). Achte darauf.

Habe keine Angst oder lass dich nicht entmutigen, wenn du eine negative Zahl erhältst.

Denke daran, das Wichtigste ist es, an deinen Finanzen zu arbeiten!

Nimm dir Zeit, entwickle die Gewohnheiten und die Konsistenz, die du brauchst, um deine privaten Finanzen besser zu organisieren. Glaube vor allem, dass du es kannst!

Dein System zum Verwalten deines Geldes – dein Budget.

Wenn du noch kein Budget hast, brauchst du eines!

Egal, was andere über ein Budget sagen. Es soll dir helfen, zu gewinnen. Das Ziel deines Budgets ist es nämlich, dir zu helfen, deine Zahlungen und Ausgaben gegenüber deines Einkommens zu verwalten.

Ich führe schon seit Jahren einen Budgetplan. Dabei bevorzuge ich die „analoge“ Variante.

Mittlerweile habe ich sogar meinen eigenen Finanzplaner entwickelt, der mir hilft, mein Einkommen, die monatlichen Rechnungen und täglichen Lebenshaltungskosten zu verfolgen.

Um mit dem Budgetieren erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass du zu Beginn eines jeden Monats einen neuen Budgetplan erstellst (da keine zwei Monate genau gleich sind)

Verfolge außerdem deine Ausgaben täglich oder wöchentlich anhand deines Budgets, um sicherzustellen, dass du auf dem richtigen Weg bleibst.

Ressourcen:

Automatisiere deine Finanzen

Ein wichtiger Teil, deine privaten Finanzen zu organisieren, ist die Automatisierung.

Warum? Durch die Automatisierung deiner Finanzen kannst du dein Geld viel einfacher verwalten. Denn du musst dich nicht daran erinnern, etwas zu tun. Es wird automatisch erledigt.

Es gibt zwei Möglichkeiten, deine Automatisierungen einzurichten:

Das Lastschriftverfahren

Beim Lastschriftverfahren buchen deine Gläubiger oder Dienstleister ihre Zahlung automatisch von deinem Bankkonto ab. Du musst dies direkt mit ihnen vereinbaren.

Dies kannst du auch für deine Ersparnisse und Investitionen einrichten lassen.

Dauerauftrag bei deiner Bank

Beim Dauerauftrag sendet deine Bank die Zahlung in deinem Namen direkt an deine Gläubiger oder Dienstleister. Diese Option ist ideal, wenn dein Zahlungsempfänger keine Möglichkeit zur Abbuchung per Lastschriftverfahren anbietet.

Außerdem kannst du bestimmen, wann der Dauerauftrag von deinem Konto abgebucht wird (natürlich bis spätestens zum fälligen Zahlungsdatum).

Du musst nur einmalig die Informationen für jeden Zahlungsempfänger einrichten und eingeben. Plane auch genügend Zeit ein, damit deine Zahlungen bis zum Fälligkeitsdatum gesendet und empfangen werden können.

Noch ein praktischer Tipp für die Automatisierung

Achte immer auf die Fälligkeitstermine und Änderungen an deinen Rechnungen. Überprüfe dafür regelmäßig deine Kontoauszüge. Trage dir die Fälligkeitsdaten in einen Kalender ein, um deine Rechnungen und dein Budget zu überprüfen.

Ich persönlich nutze den Kalender in meinem Finanzplaner und zusätzlich die Erinnerungsfunktion des Google Kalenders.

Eine kleine Bemerkung zum Schluss

Du hast es geschafft, deine privaten Finanzen zu organisieren. Gut gemacht!

Es war gar nicht so schlimm, stimmts?

Nur 3 Schritte:

  • deine Finanzunterlagen organisieren
  • ein Budget erstellen
  • die Automatisierung deiner Finanzen einrichten

Jetzt ist es Zeit, dir auf die Schulter zu klopfen und zu sagen:

Finanzieller Erfolg hier komme ich!

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