So bleibst du trotz Coronavirus finanziell vorbereitet

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Egal welchen Radio- oder Fernsehsender wir einschalten, alle beschäftigen sich mit dem gleichen Thema, mit dem Coronavirus.

Aber keine Angst, ich werde mich nicht einreihen und auch darüber schreiben, sondern viel mehr möchte ich dir heute Tipps geben, worauf du in schwierigen Zeiten achten musst, um nicht durchzudrehen ☺ und einen kühlen Kopf zu behalten.

Gerade erleben wir eine Zeit, in der wir alle verunsichert sind. Jeden Tag neue erschreckende Meldungen und die Unsicherheit, was die Zukunft bringt.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, was du tun kannst, um vorbereitet zu sein und die richtigen Schritte zu gehen.

SO BLEIBST DU IN DER SCHWIERIGEN ZEIT DES CORONAVIRUS VORBEREITET

Vielleicht sind deine einzigen Gedanken in dieser Situation, dich mit dem Nötigsten zu versorgen und dich in deinem Haus zu verbarrikadieren, aber Händedesinfektionsmittel und Toilettenpapier werden dich nicht vor den wirtschaftlichen Auswirkungen bewahren.

So bleibst du in der schwierigen Zeit des Coronavirus vorbereitet

1. Informiere dich weniger, aber gezielt

Informationen sind wichtig, aber es ist nicht notwendig jeden Beitrag über das Coronavirus im Fernsehen, Radio und auf sozialen Medien zu verfolgen. Ich möchte dir hier nicht den Rat geben, dich gar nicht zu informieren.

Im Gegenteil, du sollst informiert bleiben, aber von den Instanzen wie das Robert Koch Institut, die fundierte und geprüfte Informationen dazu herausgeben.

Nicht jeder private Beitrag auf Facebook und anderen Netzwerken muss richtig sein. Dies kann dich nur noch stärker verunsichern, als es dir hilft.

Hole dir gezielte Updates über die neuesten Veränderungen und Informationen, die für deine Situation notwendig sind, und verbringe nicht deine wertvolle Zeit, mit der Suche nach negativen Nachrichten.

2. Konzentriere dich auf die wichtigen Dinge

Ja, es ist eine neue Situation. Und neue Situationen brauchen deine gesamte Aufmerksamkeit. Deshalb konzentriere dich jetzt darauf, was du tun musst.

  • Kannst du im Homeoffice arbeiten?
  • Bist du von Kurzarbeit betroffen?
  • Oder sogar noch schlimmer, ist dein Job bedroht?
  • Welche Unterstützung erhältst du, falls dein Einkommen wegfällt?
  • Wie ist es mit der Kinderbetreuung?
  • Welche Vorbereitungen musst du treffen, falls du erkrankst?
  • Welche notwendigen Anschaffungen müssen erledigt werden?
  • Welche Vorbereitungen musst du treffen (Einkäufe, Unterlagen etc.)?

Diese und noch mehr Fragen und Probleme tauchen auf und denen musst du dich jetzt stellen. Ich gebe dir den Tipp, eine To-do-Liste zu erstellen, in der du ganz pragmatisch die nächste Zeit planst und einträgst, was du tun musst. Diese Liste hilft dir nicht nur vorbereitet zu sein, sondern beruhigt dich auch. Denn du bist mit damit vorbereitet.

Passe sie täglich an Veränderungen an, falls notwendig.

3. Begutachte und passe deine finanzielle Situation an

Besondere Situationen wie die heutige Zeit des Coronavirus können auch ein Stresstest für unsere Finanzen sein. Und wenn wir doch sowieso besser zu Hause bleiben und soziale Kontakte meiden sollen, können wir die Zeit doch nutzen, unsere Finanzen an die Situation anzupassen.

Wenn du mir schon länger folgst, weißt du schon, dass ich einen Budgetplan führe und es auch immer und immer wieder empfehle.

Falls du noch keinen hast, gebe ich dir den Tipp, damit zu beginnen, damit du nämlich genau weißt, wohin jeder Cent deines schwer verdienten Geldes hingeht.

Ressourcen:

Wenn du bereits einen Budgetplan hast, ist es möglicherweise notwendig, dass du ihn an die jetzige Situation anpasst.

Vielleicht musst du die Rate für dein Notfallkonto erhöhen, nicht notwendige Ausgaben kürzen oder sogar streichen.

Rechne gut nach. Nimm dazu auch deine To-do-Liste, die du zuvor erstellt hast, zur Hand.

4. Stocke dein Notfallkonto auf

Wenn dein Arbeitgeber nicht in der Lage ist, dich weiterzubeschäftigen, wird sich deine finanzielle Situation verändern.

Hast du ein Notfallkonto? Ich weiß, dass viele Finanzplaner empfehlen, genügend Geld aufzubewahren, um mindestens sechs Monate deiner regulären Rechnungen wie Hypothek, Autozahlung, Nebenkosten und Lebensmittel zu decken.

Aber du musst jetzt nicht in Panik geraten, wenn du nicht genug gespart hast, um deinen Haushalt ein halbes Jahr lang zu ernähren. Du solltest jedoch so schnell wie möglich mit dem Aufbau eines soliden Notfallkontos beginnen.

Selbst wenn du nur 60 Euro pro Monat (15 Euro pro Woche) beiseite legst, kannst du dir ein finanzielles Polster für magere Zeiten schaffen.

Ressourcen:

Und solange du die Möglichkeit hast, Geld zu sparen, tue es.

Plane diese Sparsumme sofort zu Beginn des Monats ein und berechne es in deinem Budgetplan.

5. Verschiebe nicht notwendige Ausgaben

Wenn du finanziell den Gürtel enger schnallen musst, ist es eine gute Entscheidung nicht notwendige Ausgaben zu verschieben.

  • Musst du dir unbedingt neue Kleidung für den Frühling kaufen oder kannst du die aus dem letzten Jahr tragen?
  • Brauchst du jetzt unbedingt das neue Smartphone?
  • Gehst du jetzt wirklich ins Fitnessstudio oder kannst du auch zu Hause trainieren?
  • Ausflüge, Urlaub, Kinobesuche, worauf kannst du verzichten?

Vielleicht ist es ganz gut, für eine Zeit zu konsumfasten ☺, so lernst du gleichzeitig, dass es viel mehr gibt, was du auch ohne Geld auszugeben machen kannst.

Noch ein Tipp: falls du wirklich eine Ausgabe hast, die zwar jetzt nicht notwendig ist, aber später vielleicht, dann spare für diese Ausgabe monatlich einen Betrag in einem Tilgungsfond. Das bedeutet nichts anderes, als eine Zahlung im Voraus zu tilgen. Trage sie ebenfalls in deinen Budgetplan ein.

6. Erledige online, was möglich ist

Auch wenn wir zu Hause bleiben sollen, heißt das ja nicht, dass wir komplett von der Außenwelt abgeschlossen sind. Wir haben doch tolle Technik, die es uns ermöglicht, so viele Dinge online zu erledigen.

Gerade, was deine Finanzen betrifft, musst du dich gar nicht aus dem Haus bewegen, um eine Bank aufzusuchen. Wenn du nämlich ein Online Konto hast, kannst du deine Zahlungen, Daueraufträge online abwickeln, Kontoauszüge abrufen, dein Notfallkonto einrichten etc.

Solltest du noch kein Online Konto führen, kann ich es dir empfehlen. Nicht nur heute, sondern generell macht es die Verwaltung deiner Finanzen leichter.

Wenn du auf der Suche nach dem richtigen Girokontokonto für dich bist und nicht weißt, wofür du dich entscheiden willst, findest du hier sicherlich das Richtige.

Was du noch online erledigen kannst:

7. Lass deine Investments unberührt

Wenn du bereits Geld an der Börse investiert hast, egal ob als Sparplan oder Einmalanlage, dann lass diese unberührt in dieser turbulenten Zeit. Die Kurse an den Börsen der Welt sind auf Talfahrt. Doch wenn du jetzt verkaufen würdest, würdest du Verluste realisieren. Keine Angst und nicht der Herde folgen!

Wenn du nur Geld angelegt hast, welches du in den nächsten 2 bis 5 Jahren nicht benötigst, dann kannst du das durchhalten. Denn die Börsen werden wieder steigen und damit die Kurse deiner Papiere.

Wenn du noch Geld zum Investieren übrig hast, ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen, denn viele Papiere sind jetzt preiswerter geworden. So profitierst du von den gefallenen Kursen.

Bleibe ruhig und konzentriere dich auf deine Familie und Gesundheit

Dieser Punkt ist das allerwichtigste. Deine finanzielle Situation kannst du planen und in den Griff bekommen. Aber die Gesundheit und deine Familie sind unbezahlbar. Deshalb schütze dich selbst und deine Familie vor dem Coronavirus.

Wenn du es sowieso schon tust, brauch ich es dir nicht sagen, ansonsten ernähre dich und deine Familie ausgewogen und gesund. Koch selber gesunde Gerichte. Halte dich an die Regeln zur Hygiene und zu sozialen Kontakten.

Nutze die Zeit, um so viel wie möglich davon gemeinsam mit deiner Familie zu verbringen, natürlich solange ihr gesund seid.

Es gibt tolle Spiele, ihr könnt lesen, entspannen, Hörspiele hören, basteln, malen, die alten Fotos vom letzten Urlaub sortieren und anschauen, bevor die nächsten dazu kommen.

Es gibt ganz viel, was du in der Freizeit zu Hause machen kannst. Vielleicht wirst du ja richtig kreativ.

Eine Bemerkung zum Schluss

Es ist für uns alle eine unsichere und schwierige Zeit. Doch gut vorbereitet, und dabei meine ich nicht nur Vorratskäufe, kannst du dich und deine Familie gut durch diesen Sturm manövrieren.

Und das Gute an solchen Situationen wie die heutige Zeit des Coronavirus ist, dass wir darin stärker werden, uns an Unvorhergesehenes anzupassen und darauf zu reagieren. Wir alle können davon lernen.

Und es ist vielleicht ganz gut, einen Dämpfer zu bekommen, der uns zeigt, was wirklich im Leben zählt.

Welche Tipps hast du, die uns helfen, in solch einer schwierigen Situation zurechtzukommen?

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